Corona in Berlin

Infos für Wirtschaft und Sport.

Corona in Berlin

Infos für Wirtschaft und Sport.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beeinträchtigen wirtschaftliche Existenzen und sportliches Treiben in Berlin. Hier finden Sie Informationen zu den Hilfsmaßnahmen und Erläuterungen zu den Lockerungsverordnungen.

INFO-BLOG zum 2. Lockdown

Für die kommenden Wochen sind verschärfte Corona-Maßnahmen (Teil-Lockdown) angekündigt – diese dramatische Entscheidung muss durch weitere Unterstützung abgefangen werden!

An dieser Stelle finden Sie die relevanten Hilfspakete, die explizit auf die kommenden Wochen abzielen. Ergänzende Informationen zu bestehenden Programmen finden Sie weiterhin in der Detailübersicht unterhalb dieser Box.

DETAILÜBERSICHT

DETAILS
KLEINE & MITTLERE UNTERNEHMEN
(SOLO-) SELBSTSTÄNDIGE
GASTRONOMIE & TOURISMUS
KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT
2. Lockdown: Sportlicher Stillstand

1) Alle öffentlichen gedeckten Sportanlagen sind bis zum 30.11.2020 geschlossen
2) Vom 2.11. – 30.11.: kontaktfreier Sport mit Mindestabstand nur noch allein, mit Angehörigen des eigenen Haushalts, Ehe- bzw. Lebenspartner*innen oder mit einer weiteren Person eines anderen Haushalts erlaubt
3) Ausnahmen bestehen für Kinder bis 12 Jahre in einer festen Gruppengröße (max. 10 Personen inkl. Trainer*in), Bundes- und Landeskaderathlet*innen, Profiligen, Berufssportler*innen.

Weitere Informationen zur Auswirkung auf den Sport sowie zu den Hilfsangeboten für Vereine und Sportler*innen finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Hier finden Sie spezifische Informationen zugeschnitten auf verschiedene Wirtschaftsbereiche.

FAQ / HINTERGRÜNDE

FAQ

*Neu* – No­vem­ber­hil­fe: Ver­fah­ren der Ab­schlags­zah­lung steht

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

  1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11.).
  4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Quelle: Bundesfinanzministerium

*Neu* – Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes (Novemberhilfe)

Neue Nothilfe des Bundes für die vom Teil-Lockdown im November betroffenen Branchen

Der Bund hat außerordentliche Wirtschaftshilfen für die Betriebe angekündigt, die zur Bewältigung der Pandemie im November geschlossen werden müssen.

Einen Antrag auf außerordentliche Wirtschaftshilfe können Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen stellen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bereits bestehender Anordnung bereits untersagt ist. Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen, die indirekt, aber in vergleichbarer Weise durch die Anordnungen betroffenen sind, werden zeitnah geklärt.

Die Auszahlung soll nach vereinfachtem Antrag über die Plattform der Überbrückungshilfe erfolgen. Da die Umsetzung der Einzelheiten einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird die Gewährung von Abschlagszahlungen geprüft.

Diese Nothilfen sollen über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de angeboten werden. Dort wird der Bund zeitnah alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen.

*Update* – Erleichterter Zugang zur Grundsicherung für Solo-Selbständige

Änderungen am Zugang zur Grundsicherung

Weiterhin erleichtert der Bund den Zugang zur Grundsicherung und hat an einigen Stellen Veränderungen vorgenommen.

Unteranderem wird der Freibetrag individuell ermittelt und berücksichtigt auch die Dauer der bisherigen Selbständigkeit.­ Das Betriebsvermögen bleibt anrechnungsfrei, wenn es der Fortsetzung der Selbständigkeit dienlich ist (bisher musste das Betriebsvermögen unentbehrlich sein). Darüber hinaus stellte das BMAS klar, dass Soloselbständige nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen.

*Update* – KfW-Schnellkredit für Kleinstunternehmen geöffnet

KfW-Schnellkredit: Beantragung ist jetzt auch für Kleinstunternehmen möglich

Ab sofort können auch Unternehmen mit weniger als 11 Beschäftigten den KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit kann für sowohl für Investitionen als auch Betriebsmittel verwendet werden und ist zu 100 % durch eine Garantie des Bundes abgesichert.­

Hierdurch werden die Chancen auf eine Kreditzusage durch die Bank deutlich erhöht. Voraussetzung ist, dass das antragstellende Unternehmen mindestens seit Januar 2019 am Markt ist und in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt hat.

*Update* – Überbrückungshilfen des Bundes verlängert (Sept.-Dez. 2020)

Corona Überbrückungshilfe des Bundes – Zuschuss

  • Zuschüsse für die Monate bis Ende 2020
  • für Soloselbstständige, selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Berliner Unternehmen
  • Antragstellung ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer möglich

Weitere Informationen zur Corona Überbrückungshilfe finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung.

Coronahilfen: Eine Zwischenbilanz der IBB

Coronahilfen: Eine Zwischenbilanz der IBB

  • Zuschüsse und Darlehen über knapp 2 Mrd. Euro
  • Hilfen erreichen mittelbar rund 650.000 Menschen in Berlin
  • Soforthilfen II: alle Anträge mit den Finanzämtern abgeglichen
  • Neue Hilfsprogramme ante portas

Soforthilfe V: Zuschuss

Die Antragstellung für den Tilgungszuschuss ist geöffnet.

  • für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler der gewerblichen Wirtschaft mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten
  • Tilgungszuschüsse zum KfW-Schnellkredit 2020 oder einem Kredit aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 bis zu 20% der Darlehenssumme

Weitere Informationen zur Soforthilfe V finden Sie hier:

Wo kann ich Hilfe für mich/mein Unternehmen erhalten?

(Stand: 20.03.)

Eine generelle Übersicht über bereits getroffene Maßnahmen finden Sie im FAQ sowie auf den unten verlinkten Informationsseiten. Spezifische Handlungsempfehlungen und Leitfäden bezogen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche finden Sie in unserer Detailübersicht.

Wo erhalte ich aktuelle Informationen rund um die Corona-Krise?

(Stand: 21.07., Quelle: DIHK)
Berlinbezogene Informationen finden Sie unter berlin.de/corona
Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Hotline sowie eine Sonderseite eingerichtet.

Beim Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es eine Liste von Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus. Das RKI bewertet zudem das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Welche Finanzierungshilfen hat das Land Berlin bereits beschlossen?

(Stand 21.07., Quelle: SenWEB)

Um die Folgen der Corona-Krise abzuschwächen hat der Berliner Senat einen Schutzschirm für Wirtschaft und Arbeitsplätze aufgespannt. Dieser umfasst die folgenden Pakete:

  • Soforthilfen I: Die Antragsstellung pausiert. Stattdessen können Sie das KfW Programm der Bundesregierung in Anspruch nehmen.
  • Soforthilfen II: Das Paket wurde in das einheitliche Bundesprogramm überführt.
  • Soforthilfen III betrifft Zuwendungsempfänger und freie Träger der Sozialwirtschaft, die Leistungen insbesondere in den Bereichen Jugend, Schule, Gesundheit, Soziales, Verbraucherschutz, Kultur und Pflege erbringen. Der Senat stellt klar, dass Verträge auch dann gelten und zu bezahlen sind, wenn Leistungen nicht mehr vor Ort, sondern jetzt z.B. online erbracht werden. Deshalb dürfen auch Fachstandards vorübergehend abgesenkt werden und sind kein Grund, Zahlungen zu verweigern. Wo Verträge nicht erfüllbar sind und Beschäftigte Kurzarbeitergeld beanspruchen müssen, stockt das Land den bisherigen Finanzierungsrahmen auf.
  • Soforthilfen IV sind Mittel im ersten Nachtragshaushalt i.H.v. 30 Mio. Euro, die als Darlehen oder Zuschüsse ausgereicht werden können. Zielgruppe sind Einrichtungen und Betriebe aus dem Kultur- und Medienbereich wie Varietés, Clubs oder Kinos, die (weitgehend) ohne öffentliche Förderung sind und bei den bisherigen Coronahilfen des Landes und des Bundes durch’s Raster fallen.
  • Soforthilfen V ist ein weiteres Programm für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten. Das Bundesprogramm soll mit Landesmitteln von rund 75 Mio. € ergänzt werden – im Mittelpunkt der bundesweit bereits definierten Unterstützungsmaßnahmen steht der neue Schnellkredit der KfW.

Welche Finanzierungshilfen hat der Bund bereits beschlossen?

(Stand 21.07., Quelle: IHK)

Kredite für Unternehmen, die kürzer als 5 Jahre am Markt sind

  • ERP – Gründerkredit – UniversellWer gefördert wird: Unternehmen, die mindestens 3 Jahre am Markt sind, bzw. 2 Jahresabschlüsse vorweisen könnenWie gefördert wird:
    Bis zu 1 Mrd. Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, bis zu zwei tilgungsfreie Jahre
    Bis zu 90 Prozent Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung: Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • ERP – Gründerkredit – StartGeldWer gefördert wird: Unternehmen, die noch nicht länger als 5 Jahre am Markt sind.Wie gefördert wird: Bis zu 125.000 Euro Kreditbetrag (Betriebsmittel bis max. 50.000 Euro, Kreditbetrag auch für Investitionen einsetzbar)
    Bis zu 80 Prozent Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung: Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • KfW-Schnellkredit 2020Wer gefördert wird: Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sindWie gefördert wird:
    Bis zu 800.000 Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, 2 tilgungsfreie Jahre
    100% Risikoübernahme durch die KfWBedingungen: Unternehmen müssen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen kürzer am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.Antragstellung: Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Bitte beachten Sie, dass Sie auch hier als Kreditnehmer zu 100% für die Rückzahlung haften.

Kredite für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind

  • KfW-UnternehmerkreditWer wird gefördert:
    Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt tätig sindWie wird gefördert:
    Kleine und große Kreditbeträge (bis zu 1 Mrd. Euro) für Investitionen und Betriebsmittel
    Bis zu 5 Jahre Laufzeit, 1 tilgungsfreies Jahr
    Bis zu 90% Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung:
    Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • KfW-Schnellkredit 2020Wer gefördert wird:
    Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sindWie gefördert wird:
    Bis zu 800.000 Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, 2 tilgungsfreie Jahre
    100% Risikoübernahme durch die KfWBedingungen:
    Unternehmen müssen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen kürzer am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.Antragstellung:
    Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Bitte beachten Sie, dass Sie auch hier als Kreditnehmer zu 100% für die Rückzahlung haften.

In meinem Unternehmen gibt es einen Verdachtsfall. Was sollte ich tun?

(Stand: 21.07., Quelle: IHK)
Laut Ausführungen in den Arbeitsschutzstandards des BMAS soll bei Verdachtsfällen wie folgt vorgegangen werden:
Es sind betriebliche Regelungen zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung zu treffen. Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein. Hierzu ist im Betrieb eine möglichst kontaktlose Fiebermessung vorzusehen. Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufzufordern, das Betriebsgelände umgehend zu verlassen bzw. zuhause zu bleiben. Bis eine ärztliche Abklärung des Verdachts erfolgt ist, ist von Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten auszugehen. Die betroffenen Personen sollten sich umgehend zunächst telefonisch zur Abklärung an einen behandelnden Arzt oder das Gesundheitsamt wenden. Der Arbeitgeber sollte im betrieblichen Pandemieplan Regelungen treffen, um bei bestätigten Infektionen diejenigen Personen (Beschäftigte und wo möglich Kunden) zu ermitteln und zu informieren, bei denen durch Kontakt mit der infizierten Person ebenfalls ein Infektionsrisiko besteht.
Verdachtsfälle melden:
Senatsverwaltung für Gesundheit: 030 9028 2828.
https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/#Coronavirus
Quellen und Linkliste

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