Corona in Berlin

Infos für Wirtschaft und Sport.

Corona in Berlin

Infos für Wirtschaft und Sport.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beeinträchtigen wirtschaftliche Existenzen und sportliches Treiben in Berlin. Hier finden Sie Informationen zu den Hilfsmaßnahmen und Erläuterungen zu den Lockerungsverordnungen.

Sie sind Unternehmer*in oder selbstständig und benötigen Hilfe?

1. Schritt: Grundinfos

Antworten auf die häufigsten Fragen, wichtige Telefonnummern und Ansprechpartner*innen, Links zu Informationsseiten.

2. Schritt: Detailinfos

Detaillierte, gesammelte Informationen zu den existierenden und geplanten Hilfspaketen – zugeschnitten auf Ihre berufliche Situation.

Hinweis: Alle Information sind ohne Gewähr.

DETAILÜBERSICHT

DETAILS
KLEINE & MITTLERE UNTERNEHMEN
(SOLO-) SELBSTSTÄNDIGE
GASTRONOMIE & TOURISMUS
KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT

Was jetzt in Berlin beim Sport erlaubt ist

Seit dem 21. Juli sind auch Kontaktsportarten wieder in großem Umfang erlaubt. Bis zu 30 Personen (bei Kampfsport 4 Personen) können in Gruppen zusammen trainieren. Weiterhin stehen aber auch Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Fokus.

Was genau erlaubt ist, was weiterhin untersagt bleibt und wo Vereine und Sportler*innen Unterstützung kriegen – diese Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Hier finden Sie spezifische Informationen zugeschnitten auf verschiedene Wirtschaftsbereiche.

FAQ / HINTERGRÜNDE

FAQ

Coronahilfen: Eine Zwischenbilanz der IBB

Coronahilfen: Eine Zwischenbilanz der IBB

  • Zuschüsse und Darlehen über knapp 2 Mrd. Euro
  • Hilfen erreichen mittelbar rund 650.000 Menschen in Berlin
  • Soforthilfen II: alle Anträge mit den Finanzämtern abgeglichen
  • Neue Hilfsprogramme ante portas

*Neu* – Coronahilfen für Start-ups

Wagnis- und Nachrangkapital für Berliner Start-ups und kleine Mittelständler

Das Land Berlin unterstützt gemeinsam mit dem Bund Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Berlin, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Mittel in Höhe von maximal 800.000 EUR je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe werden je nach Einzelfall über einen von zwei Finanzierungswegen vergeben. (Quelle: IBB)

>> Mehr Informationen auf der Seite der IBB

*Neu* – Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen

Corona Überbrückungshilfe des Bundes – Zuschuss

  • Zuschüsse für die Monate Juni, Juli, August 2020
  • für Soloselbstständige, selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Berliner Unternehmen
  • Antragstellung ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer möglich

Weitere Informationen zur Corona Überbrückungshilfe finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung.

*Update* – Berlin weitet Hilfsprogramm Soforthilfe IV für Unternehmen im Medien- und Kulturbereich aus

(Stand: 21. Juli 2020, Quelle berlin.de)

Aus der Sitzung des Senats am 21. Juli 2020:

Der Berliner Senat hat heute auf Vorlage des Kultursenators, Dr. Klaus Lederer, beschlossen, das Soforthilfepaket IV fortzuführen und den Anwendungsbereich auszuweiten. Dabei soll das bestehende Programm um 30 Millionen Euro aufgestockt und der Kreis der Antragsberechtigten erweitert werden. Das Programm richtet sich nunmehr an kleine und mittlere Unternehmen im Medien- und Kulturbereich mit mindestens zwei Mitarbeitenden, die nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden und besonders hart von der Corona-Krise getroffen sind.

Die bisher vorgesehenen Maßnahmen, sowohl des Bundes als auch des Landes, haben in der Regel nur einen Förderzeitraum bis maximal Ende August 2020. Zudem werden kleine Unternehmen im Medien- und Kulturbereich mit 10 Mitarbeitenden oder weniger bisher nicht erreicht. Daher wird das Programm der Soforthilfe IV auf diesen Bereich ausgeweitet.

Mit dem heute beschlossenen Programm wird die für September entstehende Nothilfen-Lücke bedarfsgerecht geschlossen.

Sobald das Programm wieder geöffnet ist finden Sie alle Informationen zur Antragsstellung auf der Seite der IBB (ibb.de)

*Weiterhin offen* – Soforthilfe V: KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Soforthilfe V – Zuschuss

Die Antragstellung endet voraussichtlich am 31.12.2020.

  • für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler der gewerblichen Wirtschaft mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten
  • Zuschüsse bis zu 25.000 EUR, in begründeten Ausnahmefällen auch darüber

Weitere Informationen zur Soforthilfe V finden Sie hier:

Wo kann ich Hilfe für mich/mein Unternehmen erhalten?

(Stand: 20.03.)

Eine generelle Übersicht über bereits getroffene Maßnahmen finden Sie im FAQ sowie auf den unten verlinkten Informationsseiten. Spezifische Handlungsempfehlungen und Leitfäden bezogen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche finden Sie in unserer Detailübersicht.

Wo erhalte ich aktuelle Informationen rund um die Corona-Krise?

(Stand: 21.07., Quelle: DIHK)
Berlinbezogene Informationen finden Sie unter berlin.de/corona
Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Hotline sowie eine Sonderseite eingerichtet.

Beim Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es eine Liste von Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus. Das RKI bewertet zudem das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Welche Finanzierungshilfen hat das Land Berlin bereits beschlossen?

(Stand 21.07., Quelle: SenWEB)

Um die Folgen der Corona-Krise abzuschwächen hat der Berliner Senat einen Schutzschirm für Wirtschaft und Arbeitsplätze aufgespannt. Dieser umfasst die folgenden Pakete:

  • Soforthilfen I: Die Antragsstellung pausiert. Stattdessen können Sie das KfW Programm der Bundesregierung in Anspruch nehmen.
  • Soforthilfen II: Das Paket wurde in das einheitliche Bundesprogramm überführt.
  • Soforthilfen III betrifft Zuwendungsempfänger und freie Träger der Sozialwirtschaft, die Leistungen insbesondere in den Bereichen Jugend, Schule, Gesundheit, Soziales, Verbraucherschutz, Kultur und Pflege erbringen. Der Senat stellt klar, dass Verträge auch dann gelten und zu bezahlen sind, wenn Leistungen nicht mehr vor Ort, sondern jetzt z.B. online erbracht werden. Deshalb dürfen auch Fachstandards vorübergehend abgesenkt werden und sind kein Grund, Zahlungen zu verweigern. Wo Verträge nicht erfüllbar sind und Beschäftigte Kurzarbeitergeld beanspruchen müssen, stockt das Land den bisherigen Finanzierungsrahmen auf.
  • Soforthilfen IV sind Mittel im ersten Nachtragshaushalt i.H.v. 30 Mio. Euro, die als Darlehen oder Zuschüsse ausgereicht werden können. Zielgruppe sind Einrichtungen und Betriebe aus dem Kultur- und Medienbereich wie Varietés, Clubs oder Kinos, die (weitgehend) ohne öffentliche Förderung sind und bei den bisherigen Coronahilfen des Landes und des Bundes durch’s Raster fallen.
  • Soforthilfen V ist ein weiteres Programm für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten. Das Bundesprogramm soll mit Landesmitteln von rund 75 Mio. € ergänzt werden – im Mittelpunkt der bundesweit bereits definierten Unterstützungsmaßnahmen steht der neue Schnellkredit der KfW.

Welche Finanzierungshilfen hat der Bund bereits beschlossen?

(Stand 21.07., Quelle: IHK)

Kredite für Unternehmen, die kürzer als 5 Jahre am Markt sind

  • ERP – Gründerkredit – UniversellWer gefördert wird: Unternehmen, die mindestens 3 Jahre am Markt sind, bzw. 2 Jahresabschlüsse vorweisen könnenWie gefördert wird:
    Bis zu 1 Mrd. Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, bis zu zwei tilgungsfreie Jahre
    Bis zu 90 Prozent Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung: Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • ERP – Gründerkredit – StartGeldWer gefördert wird: Unternehmen, die noch nicht länger als 5 Jahre am Markt sind.Wie gefördert wird: Bis zu 125.000 Euro Kreditbetrag (Betriebsmittel bis max. 50.000 Euro, Kreditbetrag auch für Investitionen einsetzbar)
    Bis zu 80 Prozent Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung: Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • KfW-Schnellkredit 2020Wer gefördert wird: Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sindWie gefördert wird:
    Bis zu 800.000 Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, 2 tilgungsfreie Jahre
    100% Risikoübernahme durch die KfWBedingungen: Unternehmen müssen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen kürzer am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.Antragstellung: Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Bitte beachten Sie, dass Sie auch hier als Kreditnehmer zu 100% für die Rückzahlung haften.

Kredite für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind

  • KfW-UnternehmerkreditWer wird gefördert:
    Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt tätig sindWie wird gefördert:
    Kleine und große Kreditbeträge (bis zu 1 Mrd. Euro) für Investitionen und Betriebsmittel
    Bis zu 5 Jahre Laufzeit, 1 tilgungsfreies Jahr
    Bis zu 90% Risikoübernahme durch die KfWAntragstellung:
    Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
  • KfW-Schnellkredit 2020Wer gefördert wird:
    Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sindWie gefördert wird:
    Bis zu 800.000 Euro Kreditbetrag (Investitionen und Betriebsmittel)
    Bis zu 10 Jahre Laufzeit, 2 tilgungsfreie Jahre
    100% Risikoübernahme durch die KfWBedingungen:
    Unternehmen müssen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen kürzer am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.Antragstellung:
    Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank. Bitte beachten Sie, dass Sie auch hier als Kreditnehmer zu 100% für die Rückzahlung haften.

In meinem Unternehmen gibt es einen Verdachtsfall. Was sollte ich tun?

(Stand: 21.07., Quelle: IHK)
Laut Ausführungen in den Arbeitsschutzstandards des BMAS soll bei Verdachtsfällen wie folgt vorgegangen werden:
Es sind betriebliche Regelungen zur raschen Aufklärung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung zu treffen. Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein. Hierzu ist im Betrieb eine möglichst kontaktlose Fiebermessung vorzusehen. Beschäftigte mit entsprechenden Symptomen sind aufzufordern, das Betriebsgelände umgehend zu verlassen bzw. zuhause zu bleiben. Bis eine ärztliche Abklärung des Verdachts erfolgt ist, ist von Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten auszugehen. Die betroffenen Personen sollten sich umgehend zunächst telefonisch zur Abklärung an einen behandelnden Arzt oder das Gesundheitsamt wenden. Der Arbeitgeber sollte im betrieblichen Pandemieplan Regelungen treffen, um bei bestätigten Infektionen diejenigen Personen (Beschäftigte und wo möglich Kunden) zu ermitteln und zu informieren, bei denen durch Kontakt mit der infizierten Person ebenfalls ein Infektionsrisiko besteht.
Verdachtsfälle melden:
Senatsverwaltung für Gesundheit: 030 9028 2828.
https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/#Coronavirus
Quellen und Linkliste

Ich bin persönlich für Sie da!

Jeden Mittwoch, von 17.00 bis 18.00 Uhr in meiner Online-Sprechstunde rund um die Wirtschaftshilfen zu Corona.

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