Wir müssen mit Augenmaß vorgehen: Eine vorschnelle Öffnung könnte unsere Erfolge schnell wieder zunichte machen. Die Gründe, warum die AfD in ihrem 2. Antrag die kommerziellen Anbieter besser behandeln möchte, erschließt sich mir aber nicht.

Nicole LudwigSprecherin für Wirtschaft & Sport

Zu Debatte stehen zwei Anträge der AfD-Fraktion zur schrittweisen Öffnung von Sportstätten in der Corona-Krise. Mit dem Antrag „Sportstätten vorsichtig und unter Auflagen wieder öffnen!“ sollen Sportstätten für Einzelsportarten wie Leichtathletik, Tennis oder Golf wieder eröffnet werden, da das Infektionsrisiko nach Ansicht der Antragsteller gering ist. Beim Antrag „Sofortige schrittweise Beendigung des Shutdowns auch im Bereich des kommerziellen Sports“ geht es um die Eröffnung kommerzieller Sportstätten wie Fitnessstudios, Tauch-, Kampf- und Tanzschulen bis zum 15. Mai 2020. Andernfalls müssten solche kommerziellen Sportanbieter finanzielle Hilfen vom Staat bekommen. Beide Anträge werde in sofortiger Abstimmung abgelehnt.

Quelle: rbb.de