Das bedeutet die Verordnung des Berliner Senats für den Sport!

Seit dem 22. April gelten erste Lockerungen, welche in der Verordnung des Senats geregelt sind. Diese betreffen auch den Sport und das Vereinsleben in Berlin. Die gesamte Verordnung können Sie hier nachlesen: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/. Die Sport-relevanten Teile finden Sie ab Paragraph 7.

Inwieweit nun Sport getrieben werden darf

Weiterhin gilt: Auf 1,5 Meter Mindestabstand achten, regelmäßig Hände waschen und weiterhin die Corona- Eindämmungsmaßnahmen befolgen.

Kontaktloser Sport im Park alleine, mit Personen des eigenen Haushalts oder mit einer fremden Person ist weiterhin erlaubt

Sportanlagen im Freien und Vereinsanlagen dürfen unter Auflagen öffnen

Der Zugang zu Sportmaterial ist möglich

Was weiterhin untersagt bleibt

Weiterhin gilt: Auf 1,5 Meter Mindestabstand achten, regelmäßig Hände waschen und weiterhin die Corona- Eindämmungsmaßnahmen befolgen.

Vorerst kein Betrieb der Freibäder und Strandbäder. Der Betrieb von Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. bleibt untersagt.

Keine Nutzung der Sanitärbereiche auf dem Sportgelände

Kein Mannschafts- und Gruppensport

Keine Sportveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer*innen (bis zum 31. August) und mit über 5.000 Teilnehmer*innen (bis 24. Oktober) erlaubt

Sportlich aktiv bleiben – Empfehlungen des LSB

(Stand: 04.05. – Quelle: LSB)

Sportlich aktiv bleiben

Die Gesundheit der Gesamtbevölkerung steht an oberster Stelle. Damit müssen alle verantwortungsbewusst und entsprechend solidarisch umgehen. Nach der aktuell geltenden Verordnung des Berliner Senats ist das individuelle Sporttreiben im Freien, unabhängig von der Sportart erlaubt. Individuell bedeutet: alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person. Es darf zu keiner Gruppenbildung kommen. Das Einzeltraining mit Trainer-/in ist demnach erlaubt. Ein regulärer Trainingsbetrieb kann jedoch nach wie vor nicht stattfinden. Die Bezirksämter vergeben derzeit auch keine Sportflächen an Vereine. Es muss daher alles im individuellen Rahmen bleiben.

Genutzt werden können auch Wiesen und Freiflächen der Sportanlagen. Wichtig ist, dass das kontaktfrei erfolgt. Allerdings ist eine allgemeine Freizeit- und Erholungsnutzung weiterhin untersagt. Gebäude können betreten werden, wenn es ausschließlich darum geht, ein erforderliches Sportgerät zu holen. Duschen und Umkleidekabinen müssen geschlossen bleiben. Toiletten mit eigenem, gesondertem Zugang dürfen benutzt werden.

Finanzielle Unterstützung: Was Vereine und Verbände tun können!

Auch Vereine und Verbände können gewisse Maßnahmen ergreifen und Unterstützung erhalten. Die nachfolgenden Schritte zeigen auf, was möglich ist, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern.

Kurzarbeitergeld beantragen

Aufgrund aktueller Anpassungen ist es auch für einen Verein oder Verband möglich, Kurzarbeitergeld zu beantragen, und damit ca. 60% des Nettolohns als Erstattung von der Bundesagentur für Arbeit zu erhalten. → Weitere Informationen zur Beantragung finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

Mietstundungen verhandeln

Die Mieten und Pachten der Monate April – Juni 2020 müssen von Vermieter*innen bis zum Jahr 2022 gestundet werden, sofern Mieter*innen die Not glaubhaft machen können. →Informationen unter www.bmjv.de/DE/Themen/ FokusThemen/Corona/Miete/032320_FAQ_Miete.pdf

Corona Zuschuss beantragen

Dieser Zuschuss wendet sich an Vereine mit max. zehn Beschäftigten sowie Freiberufler*innen und Selbständige im Sport. Sie sollen schnell und unbürokratisch Zuschüsse zur Sicherung ihrer Existenz beantragen können. Auch gemeinnützige Vereine und Verbände (sowohl mit als auch ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb) zählen zum Kreis der Anspruchsberechtigten.

Wie hoch ist die Bundesförderung?
Die Bundesförderung wird auf der Website der IBB Corona Zuschuss genannt

  • bis zu 9.000€ für Antragssteller mit bis zu 5 Beschäftigten

Die Soforthilfe kann für die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden 3 Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand wie z.B.

  • gewerbliche Mieten oder Pachten
  • Leasingsaufwendungen

eingesetzt werden, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen.

Privatentnahmen bzw. die Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen für persönliche Lebenshaltungskosten, Krankenkassenbeiträge etc. fallen nicht darunter.

Wo kann der Antrag gestellt werden?
Die Antragsstellung erfolgt elektronisch auf der Seite der IBB.
→  Entsprechende Hinweise sind auf
www.ibb.de zu finden

Rettungsschirm Sport

Der Berliner Senat plant einen Soforthilfe-Topf für Sportvereine und -verbände. Die Beantragung und Ausreichung der Gelder soll durch den Landessportbund über ein Online-Portal ermöglicht werden und wirtschaftliche Folgen der Pandemie abfedern. Zusätzlich ruft der LSB zur Meldung finanzieller Schäden auf. Den sogenannten Corona- Meldebogen finden Sie im LSB-Portal. →Details zum Rettungsschirm Sport (in Kürze) unter www.lsb-berlin.net

Sport für Zuhause und im Freien!

Das Fitnessstudio hat geschlossen, die Yoga-Stunde im Kiez kann nicht mehr stattfinden? – Das ist lange noch kein Grund, nicht aktiv zu sein. Joggen im Park, eine Radtour an den Berliner Seen oder ein Homeworkout als Online-Kurs sind weiterhin möglich!

Gemeinsam mit dem LSB hat der RBB ein Online-Programm gestartet: → Alle Informationen unter www.rbb-online.de/rbbsport/

Quellen und Linkliste

Ich bin persönlich für Sie da!

Jeden Mittwoch, von 17.00 bis 18.00 Uhr in meiner Online-Sprechstunde rund um die Maßnahmen und Hilfen zu Corona.

Zur Online-Sprechstunde