Der Schlachtensee im Südwesten Berlins ist der größte Vertreter in der Grunewaldseenkette und bei Badegästen ebenso beliebt wie bei Joggern und Spaziergängern. Und seit das Stand-Up Paddeling immer beliebter geworden ist, haben auch Wassersportler ihren Platz am Schlachtensee gefunden. Hier bietet Philipp Wilhelm mit seinem Unternehmen Steh-Paddler die Boards zum Verleih sowie verschiedene SUP-Kurse an.

Seit einigen Jahren läuft der Betrieb neben der Fischerhütte nun schon und erfreut sich wachsender Beliebtheit, wie Philipp Wilhelm auf dem Sportbezirkstag von Nicole Ludwig erzählt. Knapp 20 Mitarbeiter beschäftigt er nun bereits im Verleih und im Shop des Unternehmens, welches sich im Goerzwerk in Lichterfelde befindet; 15.000 Leute hätten das Angebot bereits genutzt und sich auf den Surfbrettern probiert. Auch bei Touristen ist das Paddeling beliebt berichtet WIlhelm. Gerne würde der Unternehmer daher weiter investieren – insbesondere in den Uferbereich und Wassereinstieg. Doch die Verhandlungen gestalten sich als schwierig.

Dass mit dem anwachsendem Betrieb rund um und auf dem Schlachtensee auch Nutzungskonflikte zwischen Spaziergängern, Schwimmern und Wassersportlern auftreten können, wissen auch die Politiker der Grünen Nicole Ludwig und Michael Gaedicke (BVV). Sie plädieren für ein Angebot mit Augenmaß rund um den Schlachtensee, welches aber die verschiedenen Nutzungsgruppen berücksichtigt.